Filmabend „Honig im Kopf“

Filmabend „Honig im Kopf“

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In unserer S-Bar wurde der Film „Honig im Kopf“ gezeigt. Was die Sprachsommer-Teilnehmer zu dem Film zu sagen haben, gibt es hier zu lesen. Vielen Dank an die fleißigen Autoren.

 

Unbeachtete Aspekte

„Honig im Kopf“ ist eine Tragikomödie über einen Mann mit Alzheimer und das Verhältnis zu seiner Familie.

Im Gegensatz zu dem Film ist Alzheimer in Wirklichkeit nicht so lustig, weil dieses Thema viel komplizierter ist. Alzheimer ist eine schwere Krankheit, aber nicht nur für den Patienten sondern auch für dessen Familie. Außerdem gibt es andere Schwierigkeiten, zum Beispiel Zeit und Geld. Es ist wichtig, genug Zeit für den Patienten zu haben, weil sich Kranke wie Kinder benehmen, deshalb brauchen sie Aufsicht. Geld ist auch wichtig, besonders für die Familien, die nicht genug Zeit haben, weil es dann mehr Möglichkeiten der Versorgung eines Kranken gibt.

Der Film stellt eine reiche Familie dar, die am Anfang nicht viel Zeit für den alten Mann hat. Die Eltern wollen, dass der Opa im Altenheim wohnt, aber am Ende haben sie entschieden dass er bei ihnen wohnen soll.

Es ist nicht für alle Familien möglich, einen Verwandten im Altenheim finanziell zu unterhalten oder für eine Krankenschwester zu bezahlen. Diese Optionen hängen von der finanziellen Situation ab. Obwohl „Honig im Kopf“ ein süßer Film ist, der einige Aspekte von Alzheimer vorstellt, zeigt er nicht alle Probleme und Schwierigkeiten.

Carolina, Helen, Kamila, und Maki

 

Filmkritik.

Der Film “Honig im Kopf“ ist eine Tragikomödie. Der Film geht um einem Mann mit Alzheimer und seine Familie.

Der Opa bringt viele Probleme in die Familie, deshalb wollen sein Sohn und seine Schwiegertochter ihn in ein Altenheim stecken.

Seine Enkelin, Tilda, ist mit dieser Entscheidung nicht einverstanden. Sie versucht, ihm zu helfen. Deshalb organisiert sie einen Ausflug nach Venedig, um die Erinnerungen ihres Opas zu wecken.

Im Film kann man sehen, wie mutig und intelligent das kleine Mädchen ist. Die Enkelin findet in jeder schwierigen Situationen etwas Lustiges. Außerdem haben viele Menschen ihnen geholfen, weil sie keine Angst hatten, Hilfe zu suchen. Jeder Mensch, den sie gefragt haben, hat ihnen geholfen.

Am Ende haben die Eltern viele Dinge von ihrer Tochter gelernt und sie haben wieder zueinander gefunden.

Der Film enthüllt viele Probleme, die in der Gesellschaft noch Tabu sind. Zum Beispiel, seine Eltern ins Altenheim zu stecken.

Hui Yan

 

Über das Gefühl gebraucht zu werden

Im Film „Honig im Kopf“ hebt der Regisseur die Probleme in den Familien, in denen es alte oder kranke Angehörige gibt, hervor. Das ist eine Prüfung nicht nur für die Person, die krank ist, sondern auch für die ganze Familie. Es ist nicht einfach, sich um die Menschen mit Alzheimer zu kümmern, weil es manchmal so aussehen kann, als wären die Betroffenen nicht dankbar, weil sie böse oder wütend sein können. Aber diese Wut wird von ihrem Wunsch gesund zu sein verursacht. Sie wollen sich nicht hilflos fühlen. Sie wollen kein Problem für ihre Familie darstellen. Deswegen ist es sehr wichtig für sie, sich gebraucht zu fühlen. Die Enkelin ist die Erste, die diese Notwendigkeit versteht. Sie ist noch ein Kind, aber es gelingt ihr, ideale Verhältnisse mit ihrem Großvater zu schaffen. Wir können eine Parallele zwischen dem Benehmen von Kindern und alten oder kranken Menschen ziehen. Beide brauchen die Hilfe von Erwachsenen. Die alten bzw. kranken Menschen müssen die Welt wieder wie Kinder entdecken und elementare Dinge lernen. Deswegen verstehen sie einander sehr gut.

Es gibt viele traurige Momente in diesem Film, aber sie werden immer von lustigen Momenten abgelöst. Dieser Wechsel beeinflusst die Stimmung des Zuschauers und macht den Film nicht ausschließlich tragisch. Auf diese Weise demonstriert dieser Film, dass man auch positive Momente zusammen mit den kranken Menschen erleben kann.

Iulia Korjevskaia

 

Honig im Kopf

„Honig im Kopf” ist ein wunderbarer Film von Til Schweiger. In den Hauptrollen spielen Dieter Hallervorden, Til und Emma Schweiger. Es ist eine Tragikomödie. Es geht um einen alten Mann, der Alzheimer hat. Seine Kinder wollen ihn in ein Altenheim stecken, weil seine Krankheit zu viele Probleme bringt. Sie beeinflusst das Leben aller Personen in der Familie. Aber seine Enkelin liebt ihren Opa sehr und ist bereit, alles zu machen, damit er sich wieder glücklich fühlt.

Der Film zeigt uns eine schreckliche Situation mit der man fast nicht umgehen  kann. Der alte Mann ist sehr krank und darum sind die Zuschauer sehr traurig. Gleichzeitig sind die Handlungen des Mannes manchmal lustig und wir können auch lachen. Vielleicht hilft das, diese Krankheit besser zu verstehen. Wenn man sie nicht verändern kann, muss man das akzeptieren und mit dieser schwierigen Krankheit leben.

Das Ziel des Lebens eines jedes Menschen ist, glücklich zu sein trotz aller Krankheiten und Schwierigkeiten.

Tilda, die Enkelin, hat den Wunsch des Opas verstanden und hat ihm sehr geholfen und nicht nur ihm, sondern auch ihren Eltern, weil sie einander auch verstanden haben und die Liebe zurück in die Familie kehrte.

Normalerweise denken Menschen, dass es sehr schwer ist, glücklich zu sein, aber eigentlich ist es ganz einfach. Wenn Menschen einander verstehen, können sie gemeinsam glücklich sein. Das erzählt der Film auch.

Obwohl der alte Mann am Ende des Films gestorben ist, hat der Film ein Happy End. Die Familie hat ihn glücklich gemacht. Er ist jetzt im Himmel mit seiner lieben Frau. Seine Familie hat von  ihrem Opa gelernt, was wichtig im Leben ist.

Berkay, Anastasia, Sasha, Hafize, Kallis

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