Exkursion zum Forschungszentrum Jülich

Exkursion zum Forschungszentrum Jülich

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Unsere Gruppe „Deutsch für Ingenieure“ hat in der vergangenen Woche eine Fachexkursion zum Forschungszentrum Jülich gemacht und dort einiges gelernt. Was genau man dort sehen und erfahren konnte, was den Ingenieuren an diesem Lehr-Ausflug gut gefallen hat und was sie sich zusätzlich noch gewünscht hätten, könnt ihr hier nachlesen.

Danke für euren interessanten und ehrlichen Bericht!


Wir sind mit dem Doppeldeckerbus von Aachen zum Forschungszentrum Jülich gefahren. Nach dem Eintritt und der Einlasskontrolle hat Malte Köhler eine Präsentation gehalten. Die Präsentation war eine Vorstellung des Forschungszentrums. Es gibt drei wichtige Bereiche, die „Energie und Umwelt“, „Information und Gehirn“ und „Schlüsseltechnologien“ heißen. Für uns war das interessanteste Thema der „3D-Gehirn-Atlas“, der mit Hilfe von MRTs und Simulationen mit dem Super-Computer erstellt wird. Am Ende der Präsentation wurden wir noch über Karrieremöglichkeiten am FZJ informiert. Nach der Präsentation haben wir sehr lange auf den Bus gewartet und sind zu verschiedenen Instituten gefahren. Wir wurden in Gruppen eingeteilt zu den Themen „Klima“, „Fusion“ und „Photovoltaik“.

Das Thema „Fusion“ schien uns sehr spannend zu sein, deshalb haben wir uns dafür entschieden. Während der Führung sahen wir ein paar Bilder von Geräten. Die Erklärungen dazu waren sehr informativ, aber rein theoretisch. Es wäre besser gewesen, wenn wir etwas aus der Praxis hätten sehen können, das auch angewendet wird. Unsere Erwartungen wurden nicht ganz erfüllt, weil wir nur die Bilder im Foyer gesehen haben. Wir haben aber viel über den Fusionsreaktor erfahren, der war für uns neu.

Wir hatten das Glück, die Photovoltaikabteilung zu besichtigen. Uns wurde ein sehr freundlicher, aufmerksamer, professioneller Photovoltaikforscher als Führer gegeben, der uns alles über Solarzellen einfach und klar erklärt hat. Außerdem hatten wir die Chance, viele technische Geräte und Anlagen zu sehen, die dazu dienen, Solarzellen herzustellen, zu kontrollieren und zu optimieren. Durch diese Exkursion haben wir unsere Kenntnisse über Solarzellarten, -forschung und -zukunft erweitert.

Nach der Tour durch die Institute haben wir mit dem Bus noch eine kurze, allgemeine Tour über den Campus gemacht. Wie haben die verschiedenen Teile des Campus gesehen, z.B. die Gebäude und auch das, wo das stärkste Elektronenmikroskop der Welt steht. Es gibt sogar eine eigene Feuerwehr auf dem Campus und ein Pflanzenforschungszentrum. Dann haben wir Herrn Köhler verabschiedet und sind zurück nach Aachen gefahren. Es wäre besser gewesen, wenn wir nicht so lange auf den Bus hätten warten müssen. Insgesamt war die Tour aber sehr interessant und informativ, aber nicht interaktiv.

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