Blick aus dem Fenster

Blick aus dem Fenster

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Viele bekannte Autoren und Lyriker haben sich in der Vergangenheit bereits kreativ mit dem Thema „Blick aus dem Fenster“ auseinandergesetzt – Gruppe 8 teilt nun ihre Beiträge mit uns und wir sind begeistert. Vielen Dank!

 

Spiegelfenster

Draußen regnet es. Ich mache

meine Augen nach dem süßen Traum

auf und schaue auf das Fenster.

Die Sterne scheinen. Ich bin voll

von gemischten Gefühlen.

Gestern ist schon vorbei und

ich hoffe, dass etwas Gutes und Interessantes

passiert.

Das Fenster ist für mich wie

eine Brille, mit der ich meine Träume erlebe.

Ich genieße die wunderbare Umgebung

unserer schönen Welt mit ihrer

Außergewöhnlichkeit der Landschaften ,

Vielfalt von Kulturen , Lebensprinzipien und …

Dieses Fenster ist gleichzeitig auch wie

ein Spiegel unserer Seele und innerer Gefühle.

Jetzt mache ich meine Augen zu und dieser Blick

bleibt für ewig.

Rushi, Anastasia, Iga und Elena

 

 

Wir sind schon lange in Aachen

hier haben wir zu tun mit Sprachen …

Wir lernen Deutsch jeden Tag

Das ist eine Sache, die jeder mag

Wenn etwas fällt uns nicht so leicht

Dann geben wir uns Mühe gleich

Wir haben nach den Stunden frei

und gehen dann zur Bäckerei

Am Abend kommt die Hausaufgabe

und immer haben wir die Frage

Ist unsere Lösung wirklich richtig?

Wir bleiben trotzdem optimistisch.

Wir sind verliebt in diese Stadt

und in den Blick, den man hier hat.

Judit, Nastja, Siiri und Bon

 

 

Wenn man „Ein Blick aus dem Fenster“ sagt, denkt man gleich an ein typisches Fenster, das wir alle zu Hause haben. Wenn man aber tiefer geht, kann man auch eine Weltansicht darunter verstehen.

Alle Menschen sehen aus dem Fenster etwas Anderes, was von ihrer Denkweise abhängt, z.B. sieht ein Optimist immer die Sonne, sogar wenn sie von den Wolken verdeckt ist, aber der Pessimist sieht nur die Wolken.

Wir wachsen mit verschiedenen Einstellungen auf und manche haben keine Lust darauf, Dinge aus einer anderen Sicht zu betrachten. Viele wollen aus ihrer gewohnten Umgebung nicht heraus. Diejenigen, die immer auf der Suche nach etwas Neuem sind, erwarten viele Überraschungen. Man bleibt offen und erweitert damit seinen Horizont.

Auf dieser Entdeckungsreise begegnet man Gleichgesinnten und fühlt sich nicht allein. Trotz unserer kulturellen Unterschiede haben wir etwas Gemeinsames in unserem Blick aus dem Fenster.

Viktoria, Virag, Karina und Natalia

 

 

Blick aus dem Fenster

Traumlose Nacht. Der Schlaf bleibt aus. Blick aus dem Fenster:
die Hinterhöfe schwarz. Den Straßen graut der Morgen;
das Leben – wie erstarrt – ist hinter Stein verborgen.
Du siehst und zählst anstatt der Schäfchen die Gespenster.

Hellwach sind Kopf und Geist. Der Körper dunkelmüde –
ein Gleichgewicht, das jede Stunde schwerer wiegt.
Wann wird sich endlich zeigen, welche Seite siegt?
Gedanken wider die Natur. Wo bleibt der Friede?

Blick aus dem Fenster nächstens und dann siehst du schwarz.
Es fließt die Zeit – am Baum gerinnt ein Tropfen Harz …
Was tun? – Verweilen oder doch zurück ins Bett?

Der Mond geht auf. Und sichelt in die Finsternis ein Licht.
Pflücke die Nacht! – Die Dunkelheit erhellt manch neue Sicht
auf deine Welt. Nimm Platz! Und schreibe ein Sonett.

Michael

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