Blick aus dem Fenster – Ein Nachtrag

Blick aus dem Fenster – Ein Nachtrag

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Von Nikola, aus Gruppe 8, hat uns noch ein Beitrag zum Thema „Blick aus dem Fenster“ erreicht. Dieser Beitrag regt zum Nachdenken an – viel Spaß beim Lesen!

 

Ein Blick

Um in Gedanken das Bild eines nahestehenden Wesens zu zeichnen, würde ich gern die überragende und außerordentliche Spielerei unserer Zeit betrachten. Die kulturelle Selbstveredlung einer modernen Person, deren Gesellschaft sich intensiv entwickelt, ist ohne einen laufenden und reichlichen Austausch von Ideen und Beispielen des Verständnisses nicht erfolgreich und sogar nicht  möglich. Im Zentrum des gegenwärtigen philosophischen Gedankens sollten nicht mehr Ontologie oder Epistemologie stehen, sondern die Ethik, als innerer Ansporn zu den modernen zwischenmenschlichen Beziehungen.

Im Laufe der kulturellen Entwicklung moderner Gesellschaftsordnungen im 20. Jahrhundert konnte ein Mangel an Toleranz bemerkt werden. Die Auswirkungen einiger kultureller Bewegungen haben zur Entwicklung fortschrittlicher Modelle eines modernen Bürgers geführt, in dem Sinne, dass meistens Formalitäten erledigt werden. Darum ist zu sagen, dass es scheint, als ob der Pluralismus der oben erwähnten Ideen oft vermieden wird.

Die Gegensätzlichkeit oder Polarität der unterschiedlichen Modelle der Weiterentwicklung, im Rahmen eines geistlichen und kulturellen Raumes, der von einer begrenzten Anzahl der Menschen perzipiert wird, ist noch immer nicht etabliert, weil es scheint, dass manchmal jemand nicht bereit ist, die Frage nach der existierenden Ordnung sinnvoll zu stellen.

Die Geschichte ist leider ein Ablauf, der nicht verändert werden kann. Oder haben wir endlich als eine Zivilisation etwas erreicht, während viele Leute inzwischen über eine eigene Zivilisationen sprechen? Wissen wir etwas, was kein Engel heute weiß?

Gibt es heute irgendjemanden, der bedauerlicherweise denkt, dass wir all diese Fragen nicht stellen müssen? Von der anderen Seite aus betrachtet, ist es hoffentlich normal geworden, dass wir bereit sind anzunehmen, dass sich jemand vielleicht besser als wir in etwas auskennt.

Stoßen wir auf die falschen Annahmen, wenn wir diese verschiedenen Seiten bedenken? Das innere Gefühl der Solidarität sollte vielleicht verfolgt werden, und zu einem Gespräch mit jedem Menschen führen, der uns auf Grund unserer Natur, ähnlich ist – oder zumindest sein sollte. Wir können uns gegen die Grundlagen unserer Zeit wehren. Aber wir sollen sie respektieren, um ihrem Tumult mit einem Lachen zusehen zu können.

Nikola, überarbeitet durch MS

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